Zitate und Sprüche

 

Die kleine Sammlung schöner Zitate und Sprüche.

 

 

Topzitate und -sprüche

 

„Sie müssen entweder Englisch können, um mit der Welt zu korrespondieren,
oder Schwäbisch, um mit den wichtigen Leuten zu reden.“

Lothar Späth, Baden-Württembergs früherer Ministerpräsident

 

„Der Satz des Pythagoras umfasst 24 Worte,
das Archimedische Prinzip 67,
die Zehn Gebote 179,
die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300
- und allein Paragraph 19a des deutschen Einkommensteuergesetzes 1862 Worte.“

Erwin Huber, Politiker

 

„Erfahrung heißt gar nichts.
Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“

Kurt Tucholsky

 

„Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken,
aber sie werden niemals Phantasie haben.“

Theodor Heuss, ehem. Bundespräsident

 

„Wir sind jetzt populärer als Jesus.“

John Lennon, Kommentar zur Beatlemania

 

„Wer in einem gewissen Alter nicht merkt,
dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist,
merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“

Curt Goetz

 

„Bisweilen macht es Freude,
einen Menschen dadurch in Erstaunen zu setzen,
dass man ihm nicht ähnelt und anders denkt als er.“

Maxim Gorki

 

„Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.“

Wilhelm Busch

 

„Die höchste Form des Glücks ist ein Leben
mit einem Grad an Verrücktheit.“

Erasmus von Rotterdam

 

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Personen A-E

 

„Im Paradies hat man das bessere Klima -
aber in der Hölle sicher die bessere Gesellschaft.“

T. Bernhard

 

„Die Menschen neigen dazu,
das Schlechte eher zu glauben als das Gute.“

Giovanni Boccaccio

 

„Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.“

Wilhelm Busch

 

„Platonische Liebe kommt mir vor wie ein ewiges Zielen und Niemals-Losdrücken.“

Wilhelm Busch

 

„Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt,
sondern von unseren Kindern geliehen.“

Wilhelm Busch

 

„Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute
können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen.“

Winston Churchill

 

„Um die Wahrheit wahrscheinlicher zu machen,
tut man gut daran, ein wenig Lüge hineinzumischen.“

Fjodor M. Dostojewski

 

„Der Mensch ist wie sein Umgang.“

Euripides

 

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Personen F-L

 

„Der Mann fragt Bücher, Freunde, Welterfahrung;
das Weib vernimmt des Herzens Offenbarung.“

Emanuel Geibel

 

„Jedes Publikum kriegt die Vorstellung, die es verdient.“

Curt Goetz

 

„Wer seine Talente als Gaben betrachtet und nicht als Aufgaben, ist ihrer nicht wert.“

Curt Goetz

 

„Im Unglück erkennt man die Freunde.“

Johann Gottfried von Herder

 

„Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt.“

Franz Kafka

 

„Menschen werden schlecht und schuldig, weil sie reden und handeln,
ohne die Folgen ihrer Worte und Taten vorauszusehen.“

Franz Kafka

 

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

Franz Kafka

 

„Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden
so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle
in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott.“

Erich Kästner

 

„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“

Erich Kästner

 

„Für das letzte Lied würde ich gerne um ihre Hilfe bitten.
Würden die Leute auf den billigen Plätzen bitte in die Hände klatschen?
Der Rest kann einfach mit den Juwelen rasseln.“

John Lennon,
bei der Royal Variety Performance im Prince of Wales Theatre in London am 4. November 1963

 

„Kein Mensch muss müssen.“

Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise

 

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Personen M-Q

 

„Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumt haben.“

Marcello Mastroianni

 

„Der ganze Emanzipationsrummel hat nichts daran geändert,
dass Frauen sich schönmachen, um Männern zu gefallen.“

Marcello Mastroianni

 

„Ein Flirt ohne tiefere Absicht ist ungefähr so sinnvoll
wie ein Fahrplan ohne Eisenbahn.“

Marcello Mastroianni

 

„Ich war wohl nie ein großer Liebhaber;
jedenfalls hat nie eine Frau den Liebesakt unterbrochen, um mir zu applaudieren.“

Marcello Mastroianni

 

„Man stirbt nur einmal – und für so lange.“

Molière

 

„Wissen können wir von anderen lernen, Weisheit müssen wir uns selber lehren.“

Axel Munthe

 

„Wenn nur der Kutscher klar sieht,
dann wird auch mit blindem Pferd das Ziel erreicht.“

Johann Nestroy

 

„Was mich nicht umbringt, macht mich nur stärker.“

Friedrich Nietzsche

 

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
woraus wir nicht vertrieben werden können.“

Jean Paul, Unsichtbare Loge

 

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Personen R-Z

 

„Manche Begräbnisse unterscheiden sich von manchen Hochzeiten nur dadurch,
dass es einen Betrunkenen weniger gibt.“

Markus M. Ronnert

 

„Das Universum ist ein Gedanke Gottes.“

Friedrich von Schiller, Philosophische Briefe

 

„Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen
ist ein allgemein herrschender Irrwahn.“

Arthur Schopenhauer

 

„Lieben und weise sein, das ist kaum einem Gott möglich.“

Seneca, Epistulae

 

„Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.“

Seneca

 

„Kein großer Geist war ohne Beimischung von Wahnsinn.“

Seneca

 

„Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse
als einen Sitzplatz in der dritten.“

Kurt Tucholsky

 

„Kluge Leute können sich dumm stellen, das Gegenteil ist schwieriger.“

Kurt Tucholsky

 

„Man fällt nicht über seine Fehler.
Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.“

Kurt Tucholsky

 

„Man hebt einen Stand am besten dadurch, dass man sich eine gute Konkurrenz schafft.“

Kurt Tucholsky

 

„Ich kann allem widerstehn außer der Versuchung.“

Oscar Wilde

 

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Goethe-Spezial

 

„Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.“

 

„Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen
keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.“

 

„Der Undank ist immer eine Art Schwäche.
Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.“

 

„Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet:
Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.“

 

„Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.“

 

„Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“

 

„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“

 

„Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.“

 

„Alles Gescheite ist schon gedacht worden,
man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.“

 

„Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft,
das auszuführen, wovon er überzeugt ist.“

 

„Das Gleiche lässt uns in Ruhe,
aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“

 

„Der Witz setzt immer ein Publikum voraus.
Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten.
Für sich allein ist man nicht witzig.“

 

„Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.“

 

„Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne,
sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.“

 

„Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.“

 

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Schiller-Spezial

 

Bekannte, auf Schiller-Werken basierende Redewendungen.

 

„Was ist der langen Rede kurzer Sinn?“

(Wallenstein)

 

„Daran erkenn' ich meine Pappenheimer.“

(Wallenstein)

 

„Potz Blitz!“

im Original: „Was? Der Blitz! Das ist ja die Gustel aus Blasewitz“

(Wallenstein)

 

„Dem Mann kann geholfen werden.“

(Räuber)

 

„Früh übt sich, was ein Meister werden will.“

(Wilhelm Tell)

 

„Der kluge Mann baut vor.“

(Wilhelm Tell)

 

„Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.“

(Wilhelm Tell)

 

„Raum ist in der kleinsten Hütte.“

(Der Jüngling am Bache)

 

„Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau.“

(Lied von der Glocke)

 

„Wie kommt mir solch Glanz in meine Hütte?“

(Die Jungfrau von Orleans)

 

„Hier wendet sich der Gast mit Grausen.“

(Ring des Polykrates)

 

„‚Was tun?‘ spricht Zeus.“

(Die Teilung der Erde)

 

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Dresden-Spezial

Die kleine Sammlung an Zitaten und Schriften über Dresden.

 

„Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und häßlich, sondern auch, was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein. Ich mußte, was schön sei, nicht erst aus Büchern lernen. Nicht in der Schule, und nicht auf der Universität. Ich durfte die Schönheit einatmen wie Försterkinder die Waldluft. Die katholische Hofkirche, George Bährs Frauenkirche, der Zwinger, das Pillnitzer Schloß, das Japanische Palais, der Jüdenhof und das Dinglingerhaus, die Rampische Straße mit ihren Barockfassaden, die Renaissance-Erker in der Schloßstraße, das Coselpalais, das Palais im Großen Garten mit den kleinen Kavaliershäuschen und gar, von der Loschwitzhöhe aus, der Blick auf die Silhouette der Stadt mit ihren edlen, ehrwürdigen Türmen - doch es hat ja keinen Sinn, die Schönheit wie das Einmaleins herunterzubeten!“

Erich Kästner, Auszug aus: „Als ich ein kleiner Junge war“

 

„Dresden hat eine große, feierliche Lage, in der Mitte der umkränzenden Elbhöhen, die in einiger Entfernung, als ob sie aus Ehrfurcht nicht näher zu treten wagten, es umlagern. Der Strom verlässt pötzlich sein rechtes Ufer und wendet sich schnell nach Dresden, seinen Liebling zu küssen. Von der Höhe des Zwingers kann man seinen Lauf fast bis nach Meißen verfolgen. Er wendet sich bald zu dem rechten, bald zu dem linken Ufer, als würde die Wahl ihm schwer, und wankt, wie vor Entzücken, und schlängelt sich spielend in tausend Umwegen durch das freundliche Tal, als wollte er nicht in das Meer.“

Heinrich von Kleist

 

„Ein wahres Krähwinkel ist Dresden in musikalischer Beziehung und für den Künstler eine elende Existenz.“

Clara Schumann

 

„Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens.“

Gerhard Hauptmann, über die Dresdner Bombennacht 1945

 

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